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Mit einem kehligen Röhren läuft der Motor des Volvo P1800 ES warm. Wegen seines großzügig verglasten Hecks „Schneewittchensarg“ genannt, wurden zwischen 1971 und 1973 nur rund 8.000 Exemplare des Schweden gebaut. So gering ist die Zahl beim ideellen Nachfolger C30 zwar nicht, doch auch sein Absatz könnte besser sein. So ist zu erklären, dass der 2007 vorgestellte Kompakte nach nur drei Jahren zur Schönheitsoperation musste. Läuft der Verkaufsmotor zukünftig runder? Wir haben uns den gelifteten C30 näher angesehen.

Die auffälligste nderung betrifft die Frontpartie des C30. Sie fiel bislang recht schlicht aus. Durch einen geänderten Grill mit Wabendesign und vergrößertem Volvo Emblem sowie neu gestalteten Scheinwerfern schaut der Schwede nun deutlich dynamischer aus. Dazu tragen auch modifizierte Stoßfänger mitsamt vergrößerten Lufteinlässen bei. Nur wenig Grund zu Veränderungen gab es am breiten Heck mit der charakteristischen Glasklappe. Sie soll an den Vorfahren aus den 1970er Jahren erinnern. Doch die Schönheit hat ihren Preis: Lediglich 251 Liter passen im Normalzustand hinein, zudem gibt es keine klassische Kofferraumabdeckung, sondern eine Abdeckplatte mit einer relativ kleinen Klappe. Allerdings kann der Sichtschutz auch weggelassen werden, denn er gehört zu den Sonderausstattungen. Serienmäßig sind hingegen bei jedem C30 umklappbare Rücksitzlehnen, die das Gepäckabteil auf 894 Liter vergrößern.

Im Zeichen des R

Für unseren Test haben wir das C30 Topmodell, den T5 mit 230 PS, gewählt. Ein sportliches Fahrzeug, welches für 3.000 Euro Aufpreis gegenüber der Basisversion „Kinetic“ noch zusätzlich im so genannten R Design daherkommt. Dahinter verbirgt sich ein in Wagenfarbe lackiertes Karosseriekit mit speziell gestalteten Schürzen, Seitenschwellern und einem integrierten Dachspoiler. Desweiteren entdecken wir zwei Auspuff Endrohre in Chrom und Außenspiegelgehäuse in matter Chrom Optik. Insgesamt wirkt der Sportdress stimmig, wer es dezenter mag, bekommt den T5 auch im schlichteren Gewand. Im Cockpit stoßen wir auf ein Lederlenkrad mit Aluminium Einlage samt R Emblem und auf einen Leder Schalthebel. Insgesamt präsentiert sich das Armaturenbrett aber angenehm sachlich im Stil von Designer Musikanlagen, besonders gelungen sind die Einsätze aus gebürstetem Aluminium in den Türen und auf der schwebend wirkenden Mittelkonsole. Letztere ist jedoch mit zu vielen und zu kleinen Knöpfen überladen. Wenig funktional ist auch die Bedienung des optionalen Navigationssystems mit einer separaten Fernbedienung. Zudem befindet sich der Handbremshebel zu dicht neben dem Fahrer, speziell bei Fahrten im Wintermantel kann die Bedienung erschwert sein. Obwohl der C30 mit 4,27 Meter Länge den VW Golf um sieben Zentimeter übertrifft, erinnert das Raumgefühl eher an einen Maßanzug,
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besonders in Sachen Kopffreiheit. Da auf den hinteren Sitzplätzen Personen über 1,80 Meter durch die abfallende Dachlinie keine rechte Freude verspüren, ist der C30 eher als ein Coup anzusehen. Abgegeben wird die Kraft in Form von 320 Newtonmeter maximalem Drehmoment auf die Vorderräder, sodass Vorsicht beim Anfahren geboten ist. Zu viel Gas wird mit dem wilden Blinken der Anzeige für die Traktionskontrolle quittiert. Zu unserer berraschung dringt kein klassischer Fünfzylinder Sound ans Ohr, nur ein dezentes Grollen bei Volllast sorgt für sportliche Gefühle. Nicht nur beim Geräuschpegel gibt sich der T5 R Design komfortorientiert, auch beim Fahrwerk. Im Rahmen des Liftings wurden unter anderem die Federrate um 30 Prozent erhöht und die Stabilisatoren verstärkt. In der Praxis sorgt das für eine straffe Federung, welche aber die Insassen nicht weichklopft, sondern einen guten Kompromiss aus Rückmeldung und Komfort darstellt. Hinzu kommt eine präzise arbeitende Lenkung, die ebenfalls modifiziert wurde.

Wie bereits erwähnt, stürmt der Super C30 bei Bedarf gewaltig voran, nach nur 6,7 Sekunden kann Tempo 100 erreicht werden. Die nötige Schaltarbeit im serienmäßigen Sechsganggetriebe macht dank kurzer Wege und flüssigem Einrasten der Gänge Spaß. Wer es lieber bequem mag, wählt gegen Aufpreis auch eine Fünfstufen Automatik. Insgesamt fährt sich der T5 R Design harmonisch: Man kann entspannt auf der Autobahn dahingleiten und die Kraft in der Reserve behalten oder sportlich um Kurven flitzen. Hierbei bleibt das Fahrzeug lange neutral, ehe es anfängt, über die Vorderräder zu schieben. Serienmäßig sind neben der Optik dann 205er Alus, eine Radio CD Kombination, eine Klimaautomatik und ein Tempomat vorhanden. Wer auch ohne Spoiler leben kann, sollte zur Topausstattung „Summum“ zum exakt gleichen Preis greifen. Hier sind Xenon Scheinwerfer und eine Sitzheizung inklusive. Wo steht die Konkurrenz? Für den Scirocco 2.0 TSI mit 210 PS ruft VW 26.050 Euro auf. Näher am Lifestyle Auftritt des C30 ist das Renault Mgane Coup TCe 250 Renault Sport mit 250 PS für 26.650 Euro.
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