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Im Rahmen einer Pressekonferenz berichtete Ministerpräsident Wolfgang Clement im Pressezentrum des Landtags in Düsseldorf über die Ergebnisse der ersten Sitzung des Aufsichtsrates der Rhein Ruhr GmbH vom 10. September 2001:

„Gestern hat sich der Aufsichtsrat der Rhein Ruhr GmbH konstituiert und seine erste Sitzung abgehalten. Sie wissen sicherlich, dass wir mit den Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeistern der Rhein Ruhr Region am 6. April vereinbart hatten, dass eine GmbH die Bewerbung Düsseldorfs und der Region voranbringen soll. Johannes Eulering, Vizepräsident des Landessportbundes,Ulrich Feldhoff, Vizepräsident des Deutschen Sportbundes,Dr. Thomas Middelhoff, Vorsitzender der Unternehmensgruppe Bertelsmann AG undDr.

Wir haben zur Bündelung des sportfachlichen und sportpolitischen Sachverstandes einen Beirat eingerichtet. Sein Stellvertreter wird vom Landessportbund gestellt.

Sie wissen, dass wir für die Funktion der Präsidenten des Bewerbungskomitees Frau Ecker Rosendahl und Herrn Klosterkemper gewonnen haben. Unter ihrem Vorsitz sollen Persönlichkeiten des Sports, der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens unsere Bewerbung unterstützen und öffentlich für sie werben. Wir haben gestern 24 ehemalige und noch aktive Sportlerinnen und Sportler sowie weitere 9 Persönlichkeiten von sportorientierten Einrichtungen und Unternehmen für dieses Bewerbungskomitee benannt. Sie alle sind bereit, in diesem Bewerbungskomitee mitzuarbeiten. Ich freue mich auch, dass die Olympiasiegerin von 1992 in Barcelona, Frau Isabel Werth, und solche Großen des deutschen Sports wie Eric Jelen (Tennis), Wilhelm Bungert (Tennis) und Eberhard Schöler (Tischtennis) bei unserer Olympiabewerbung mitmachen.

Das ist sozusagen „die erste Rate“. Wir werden weitere benennen. Sie können die über 100 Vertreter der Wirtschaft, die sich in der Villa Hügel am 22. August 2001 versammelt haben und die sich völlig einmütig für die Unterstützung unserer Bewerbung ausgesprochen haben, in diesen Kreis einordnen.

Wir haben auf unserer gestrigen Beratung einen Geschäftsführer der Olympia Rhein Ruhr GmbH bestellt, es ist Herr Alexander Leibkind. Wir sind froh einen solchen großen Sportler siebenfacher Deutscher Meister im Judo, Olympiateilnehmer 1976 in Montreal gewonnen zu haben. Herr Leibkind hat viele Jahre Sportpromotion betrieben, hat verschiedene Spitzenathleten betreut und ist seit 1995 Generalmanager und Geschäftsführer der Rhein Fire Footballteam Betriebs GmbH. Er hat es geschafft, diese Sportart hier so zu verankern, dass die durchschnittlichen Zuschauerzahlen von 12.000 auf 35.500 gestiegen sind. Sein Arbeitgeber, die National Football Liga (NFL), hat sich bereit erklärt, Herrn Leibkind für die Aufgabe als Geschäftsführer freizustellen.

Hauptinhalt unserer gestrigen Beratung war die Diskussion eines Sportstättenkonzeptes. Dies Sportstättenkonzept ist unter der Leitung von Herrn Prof. Roskam mit den Sportfachverbänden beraten worden. Die Sportverbände halten die jeweiligen Vorschlägen, für die Durchführung ihrer Sportart geeignet.

Ich möchte zur Bewertung festhalten:

Wir haben ein sehr kompaktes Angebot entwickelt, die Konzentration der Sportarten auf einen sehr engen Ballungsraum.

Wir haben gleichzeitig für den vom IOC geforderten Anspruch der Nachhaltigkeit, also der fortlaufenden Nutzung der Sportstätten, eine sehr gute Lösung gefunden. Das liegt daran, dass wir das vorhandene gute Netz von hervorragenden Sportstätten in der Rhein Ruhr Gebiet gut nutzen können.

Es ist uns wiederum gelungen, eine ausgewogene regionale Verteilung zu erreichen. Es konnte zwar nicht jeder Wunsch in Erfüllung gehen, aber das Ruhrgebiet, und der Kölner Raum und erst recht natürlich Düsseldorf können sehr zufrieden sein.

Dieses Sportstättenkonzept wird von allen im Aufsichtsrat vertretenen Oberbürgermeistern gemeinsam getragen. Dafür bin ich sehr dankbar, dass wir auch diesen Schritt wieder gemeinsam gehen können.“

Fotos: LandesregierungDa sind viele Leverkusener im Bewerbungskomitee vertreten und trotzdem scheinen die Sportstätten in Leverkusen nicht berücksichtigt zu werden.
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