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Steuer NewsBetriebsausgaben k nur dann steuermindernd angesetzt werden, wenn tats ein „Wertabfluss“ stattgefunden hat. Mit dieser Begr hat es der Bundesfinanzhof bereits im Juli in einem jetzt ver Urteil abgelehnt, die rechnerischen Kosten f gesch Pkw Fahrten, die in Wirklichkeit ein Dritter getragen hatte, als Betriebsausgaben anzuerkennen.

Es ist eine Standardfrage in der mediafon Beratung: Wenn ich mit einem Auto, das meinem Freund geh zu einem Gesch fahre, darf ich dann daf die Kilometerpauschale von 30 Cent pro gefahrenen Kilometer als Betriebsausgabe ansetzen? Kurze Antwort: Nein, darfst du nicht.

Ausf hat es der Bundesfinanzhof (BFH) in dem genannten Urteil begr ?auch wenn dieser Fall etwas anders lag: Da hatte ein Arbeitnehmer von seinem Chef einen Dienstwagen gestellt bekommen, den er auch privat und auch „zur Erzielung anderer Eink nutzen durfte. Dieser Arbeitnehmer war nun aber nebenbei auch selbstst t und nutzte auch daf den Dienstwagen. F diese Nutzung musste er zwar seinem Arbeitgeber nichts bezahlen; den „geldwerten Vorteil“ jedoch, der im fraglichen Jahr nach der privat gefahren und weitere 18.000 Kilometer damit im Rahmen seiner freiberuflichen T zur Somit entfielen von dem geldwerten Vorteil, den er privat versteuern m im Wirklichkeit 78,3 Prozent oder 3.889? auf seine freiberufliche T Und diesen Betrag hatte er nun in seiner Einnahmen als Betriebsausgabe geltend gemacht ?da er ja tats berufliche Fahrten in diesem Umfang unternommen hatte. Und als sein Finanzamt das ablehnte, klagte er ?bis hinauf zum BFH.

Dessen Erw sollen hier nicht im Detail wiedergegeben werden. Entscheidend f die vorn gestellte Frage ist, dass der BFH als Betriebsausgaben nur „von ihm (dem Steuerpflichtigen) geleistete, seine pers Leistungsf mindernde Ausgaben“ akzeptiert. Im vorliegenden Fall, wo alle f das Fahrzeug entstandenen Kosten vom Arbeitgeber des Kl getragen worden waren, seien dem Kl aber gar „keine Aufwendungen in Form einer Zahlung von Geld entstanden“, und es habe auch keine „andere Art von Wertabfluss“ stattgefunden. Womit es sich bei dem allein rechnerisch ermittelten geldwerten Vorteil nicht um Betriebsausgaben handeln k entschied der BFH am 16. Juni 2015 (Aktenzeichen III?3/14).

Und damit ist auch die vorn gestellte Frage nach den Kosten f den Wagen des Freundes gekl Wer sich f eine Dienstfahrt ein Auto ausleiht, ohne daf zu bezahlen, hat keine „Aufwendungen in Form einer Zahlung von Geld“ ?und somit auch keine Betriebsausgaben.

Und wenn er dem Freund f die Auto ein paar Euro als „Kostenbeteiligung“ gegeben hat? Dann sieht es anders aus. Denn dann hatte er wirklich eine Ausgabe „in Form einer Zahlung von Geld“ ?und die ist dann auch als Betriebsausgabe anzuerkennen (sofern er nicht vergessen hat, sich daf von seinem Freund eine Quittung geben zu lassen). Und die Tankf die er unterwegs aus eigener Tasche bezahlt hat, ist nat auch eine Betriebsausgabe.
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