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Es war den Ulmern anzumerken, dass sie sich nicht derart überlaufen lassen wollten wir vor knapp zwei Wochen im Ligaspiel. Das Team von Thorsten Leibenath kam gut ins Spiel und verwandelte gleich zwei Distanzwürfe. In der Defense lief es allerdings wieder nicht rund. Bayern nutzte die sich bietenden Chancen gut aus und erspielte sich zur Halbzeit ein Zwölf Punkte Polster (48:36).

Nach der Pause bot sich ein unverändertes Bild: Bayern kontrollierte das Spiel ohne groß zu glänzen und brachte den 83:69 Sieg locker nach Hause. Topscorer des Abends wurde Ulms Raymar Morgan mit 23 Zählern. Bei den Münchnern erzielte Bryce Taylor 18 Punkte.

Schlüssel zum Sieg der Bayern war wie schon im BBL Spiel die gute Defense gegen Per Günther. Der MVP des Allstar Games verbuchte zwar sechs Assists, konnte seine Scoringgefahr aber nicht genügend ausspielen und kam am Ende nur auf fünf Punkte. Bayern traf von der Dreielinie hochprozentiger als die Gäste und leistete sich auch weniger Turnover.

Durch den zweiten Sieg im zweiten Zwischenrundenspiel liegen die Bayern voll auf Kurs Achtelfinale, während Ulm nach zwei Pleiten zum Auftakt bereits gehörig unter Druck steht. Kommende Woche müssen die Ulmer gegen Bandirma unbedingt gewinnen, um das Achtelfinale nicht frühzeitig aus den Augen zu verlieren.

Neptunas Klaipeda Alba Berlin 73:65

Am zweiten Spieltag des Last 32 musste ALBA BERLIN nach Litauen reisen und bei Neptunas Klaipeda antreten. Die Litauer hatten sich in der Vorrundengruppe F als zweitplatiertes Team, hinter Galatasaray Istanbul, gegen den israelischen Meister Hapoel Jerusalem und AEK Athen durchgesetzt. Keine einfache Aufgabe also für die Berliner.

Den Start in diese Partie verschliefen die Gäste wieder, wie schon in einigen Spielen zuvor. Nach wenigen Minuten lagen die Berliner bereits mit zwölf Punkten hinten, sodass Coach Sasa Obradovic gezwungen war, seine erste Auszeit zu nehmen. Trotz der deutlichen Worte des Trainers fanden die Albatrosse nicht in die Partie und gaben den Hausherren zu viel Platz in der Offensive. Gerade die Würfe von der Dreierlinie und aus der Mitteldistanz bereiteten den Berlinern Sorge. Nach den ersten zehn Minuten stand es 9:20 aus Sicht der Berliner.

Im zweiten Viertel kam aber die Antwort der Berliner. Angeführt von Will Cherry und Dragan Milosavljevic schafften sie es, den Rückstand erstmals auf unter zehn Punkte zu bringen. Dennoch leisteten sie sich zu viele Fehler in der Defensive und schafften es nicht, in der Offensive den Ball laufen zu lassen, um sich gute Würfe zu erarbeiten. Mit einem schmeichelhaften 38:29 ging es in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel sollte für ALBA der Beginn einer Aufholjagd werden. Wieder waren es der Aufbauspieler Cherry und Flügelspieler Milosavljevic, die für die Berliner das Heft in die Hand nahmen. Mit einem 14:2 Lauf starteten die Berliner in das Viertel, gewannen den Spielabschnitt mit 23:12 und gingen erstmals in der Partie in Führung.

Mit einem 50:52 ging es in das Schlussviertel, und ALBA machte nicht die Anzeichen, dass sie das Spiel noch aus der Hand geben würden. Zwischenzeitlich führten sie sogar mit fünf Punkten, ehe Daniel Ewing von Klaipeda mit einem disqualifizierenden Foul das Feld räumen musste. Das war wohl die Motivation, welche die Litauer gebraucht hatten. Plötzlich fielen wieder die Würfe, das Publikum war plötzlich wieder laut und ALBA schaltete einen Gang runter. Vor allem Donatas Zavackas und Arnas Butkevicius trieben die Gäste mit ihren Dreiern im Schlussviertel zur Verzweiflung.

Zwar traf Cherry kurz vor Ende noch einen Dreier und verkürzte auf vier Punkte, doch die Litauer ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen, sodass sie das Spiel am Ende verdient mit 73:65 für sich entschieden.

Zenit St. Petersburg MHP RIESEN Ludwigsburg 83:80

Zunächst die erfreuliche Nachricht: Nachdem Alexander Reil gegenüberder Lokalpresse die Gerüchte um einen Abgang von Mustafa Shakur dementiert hatte, feierte der Point Guard gegen St. Petersburg sein Comeback und kam direkt auf 19 Punkte und zehn Rebounds für den Sieg sollte es allerdings nicht reichen.

Ludwigsburg und Sankt Petersburg lieferten sich ein spannendes, allerdings nicht immer hochklassiges Duell. Die russische Mannschaft war gefühlt über weite Teile des Spiels das bessere Team, konnte sich jedoch nicht entscheidend absetzen. Die Barockstädter, angeführt von Mustafa Shakur und Jon Brockman (18 Punkte), blieben immer in Schlagdistanz und brachten sich kurz vor Schluss in Position, das Spiel zu gewinnen (76:75, 37. Minute). Dann folgten jedoch einfache Fehler und Unkonzentriertheiten drei Würfe der Schwaben wurden geblockt, drei Mal verloren sie den Ball , die schlussendlich zusammen mit den mieserablen Quoten (25% 3FG, 48% FT) die Niederlage besiegelten. Auf Seiten von Zenit war Zabian Dowdell der herausragende Akteur (19 Punkte, sechs Assists, fünf Rebounds), auch Janis Timma zeigte eine gute Leistung (14 Punkte, sechs Rebounds, zwei Blocks).

Ludwigsburg steht nun im nächsten Heimspiel gegen Umana Reyer Venedig, die an diesem Spieltag (überraschend) in Zielona Gra gewannen, unter Zugzwang.

EWE Baskets Oldenburg Valencia Basket 89:108

Mit Vorfreude empfingen die EWE Baskets Oldenburg Valencia Basket. Die Spanier wurden mit wettbewerbsübergreifend 26 Siegen in Folge als das heißeste Team Europas bezeichnet. Entsprechend engagiert gingen die EWE Baskets in der Anfangsphase zu Werke. Nach einem ausgeglichenen 26:26 Anfangsviertel erarbeiteten sie sich eine 41:34 Führung Mitte des zweiten Viertels und überraschten die Spanier mit sicherem Distanzwurf und ausgeglichener Qualität in der gesamten Rotation.

Von da an schien Valencia gewarnt und übernahm bis zur Halbzeit Pause das Spiel, welches bis dato ein Offensiv Feuerwerk auf hohem europäischen Niveau von beiden Teams war. Mit einem 5:20 Lauf in den letzten fünf Minuten des zweiten Viertels hatten die Donnervögel ihre schwächste Phase und gaben hier das Spiel aus der Hand. Vor allem der französische Nationalspieler Antoine Diot übernahm mit 25 Punkten bei nur drei Fehlwürfen und acht Assists Verantwortung, obwohl er für Valencia sonst von der Bank kommt. Trotz dreier Ausfälle dominierten die Spanier und legten mit 14 von 23 Dreipunktewürfen eine außergewöhnliche Treffsicherheit an den Tag.

Im dritten Spielabschnitt stemmten sich die EWE Baskets wieder besser der Niederlage entgegen, aber die sinkende Wurfquote von der Dreierlinie und nicht das größte Glück bei der Foulverteilung brachten den spanischen Gästen eine deutliche 67:85 Führung zum Start des Abschlussviertels. Angesichts der überragenden Tagesform von Valencia war die Hoffnung auf einen berraschungserfolg frühzeitig begraben, und die Gäste fuhren trotz einer soliden Teamleistung der Oldenburger einen ungefährdeten 89:108 Sieg ein.

Brian Qvale avancierte mit 16 Punkten und fünf Rebounds wieder einmal zum besten Punktesammler der Deutschen, war aber gegen die Small Ball ähnliche Spielweise Valencias, wo jeder Spieler aus der Distanz treffen konnte, kein großer Faktor als Zonen Präsenz. Auch Klemen Prepelic war mit 13 Punkten und acht gezogenen Fouls ein offensiver Aktivposten, war aber im zweiten Viertel auf dem Platz, als Oldenburg das Spiel aus der Hand gab.

Die EWE Baskets Oldenburg sind trotz dieser Niederlage mit ihrer Bilanz nach zwei Spielen im Last 32 zufrieden. Valencia Basket bestätigt die Favoriten Rolle auf den Eurocup Titel, während die Oldenburger ihre entscheidenen Spiele gegen Thessaloniki und Limoges haben werden und mit dem ersten Erfolg gegen die Franzosen bereits vorgelegt haben.
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